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Koranexegese, Grammatik und Logik. Zum Verhältnis von arabischer und aristotelischer Urteils-, Konsequenz- und Schlußlehre (Cornelia Schöck)

Koranexegese, Grammatik und Logik. Zum Verhältnis von arabischer und (...)

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Author

Cornelia Schöck, Dr.phil. (1993), Dr.habil. (2002) University of Freiburg i.Br., is Research Associate at the University of Cambridge,U.K. She has published widely on the history of Islamic theology and exegesis. She’s leading a research project on Arabic logic and philosophy of language: Bedeutende Probleme und Kontroversen der arabischen Logik und Sprachphilosophie / Major issues and controversies of Arabic logic and philosophy of language.

Presentation of her research project

Das Forschungsprojekt „Bedeutende Probleme und Kontroversen der arabischen Logik und Sprachphilosophie” ist ein deutsch-britisches Kooperationsprojekt, welches zwischen 2011 und 2015 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem britischen Arts and Humanities Research Council (AHRC) gefördert wurde. Mit Förderung der DFG konnten drei Nachwuchswissenschaftler an der Ruhr-Universität Bochum beschäftigt werden. Mit Förderung des AHRC wurden in den Jahren 2012-2014 an der Universität Cambridge (GB) unter Leitung von Dr. Tony Street (Faculty of Divinity) jährliche Workshops durchgeführt, bei welchen die Forschungsergebnisse der beteiligten Wissenschaftler ausgetauscht und in einem größeren Forscherkreis diskutiert wurden. Ein weiterer Projektworkshop fand 2015 an der Ruhr-Universität Bochum statt. Ein Teil der Vorträge der Workshops wurden in der Zeitschrift Oriens (Brill) publiziert.

Das Forschungsprojekt schließt Grundlagenforschung zur arabischen Logik und Sprachphilosophie zusammen. Vor dem doppelten Hintergrund der spätantiken Kommentarliteratur zum aristotelischen Organon sowie logisch-sprachphilosophischer Problemstellungen in der formativen Phase der muslimischen Theologie und arabischen Linguistik liegen die besonderen Schwerpunkte des Projekts auf dem Verhältnis von arabischer Logik, Sprache und Grammatik einerseits und der Entwicklung der arabischen Logik und Sprachphilosophie nach Ibn Sīnā (gest. 428/1037) andererseits. Dabei sollen in problemgeschichtlicher Absicht sowohl entscheidende Diskurslinien, die zu Ibn Sīnās Neusystematisierung der aristotelischen Logik und Wissenschaftstheorie hinführen, als auch die unmittelbar danach einsetzende Aneignung und Weiterentwicklung dieses transformierten Erbes im Bereich der islamischen Wissenschaften untersucht werden.

Presentation

From its beginning in the 8th century Islamic dialectical theology (kalām) was increasingly influenced by Peripatetical Logic. The ‘orthodox’ solutions of the main problems of Muslim theology are the result of centuries of dispute between scholars arguing on the basis of grammatical and logical arguments. This volume offers a new approach in the problems of Islamic hermeneutics and the understanding of Quraʾnic exegesis, Muslim theology and the appropriation of Peripatetical logic in the Arabic world.
Subjects included are the problems of name (ism) and qualification (waṣf), condition (šarṭ) and consequence (ğazāʾ), the whole (kull) and the part (baʿḍ), the general (ʿāmm) and the special (ḫāṣṣ), expression (lafẓ) and matter (mādda), signification by expression (dalīl al-lafẓ) and signification by inference (dalīl al-ʿaql).


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