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Die Abhängigkeit des Qorans von Judentum und Christentum (Rudolph WILHELM)

WILHELM (Rudolph), Die Abhängigkeit des Qorans von Judentum und Christentum, Stuttgart, W. Kohlhammer, 1922, VIII+92 p. Biblio.

L’auteur

Wilhelm Rudolph était un théologien protestant et spécialiste des langues sémitiques notamment l’arabe et le syriaque. Il s’est surtout consacré à l’étude de l’Ancien Testament. Né le 12.7.1891 à Weikersheim et mort le 27.3.1987 à Munster, il fut étudiant en théologie et ordonné prêtre en 1914. Pendant sa formation au séminaire, il s’intéressa à l’étude des langues orientales (arabe et syriaque) qui le conduisit à soutenir une thèse intitulée « La dépendance du Coran à l’égard du Judaïsme et du Christianisme » publiée en 1922. Toute la suite de sa carrière est marquée par d’innombrables publications autour de l’Ancien Testament.

Préface

Die vorliegende Arbeit setzt sich zur Aufgabe, übersichtlich
darzustellen, was die Qoranwissenschaft bis heute über die Frage
der Abhängigkeit des Qorans von Judentum und Christentum
zutage gefördert hat. Sie beruht also naturgemäss auf der über
Muhammed und unsere spezielle Frage erschienenen Literatur, die
— soweit zugänglich — möglichst sorgfältig und umfassend bei-
gezogen wurde. Doch wird die Prüfung des hier dargebotenen
Versuchs ergeben, dass dieser sich nicht bloss auf die Wieder-
gabe von bereits Erarbeitetem beschränkt hat.

Um die Übersichtlichkeit nicht zu erschweren, wurde die Ab-
hängigkeit des Qorans nicht bis in alle Einzelheiten hinein verfolgt ;
das gilt insbesondere von den erzählenden Stücken mit Ausnahme
der „Geschichte" Jesu. Wichtiger als Vollständigkeit schien mir
die Behandlung der Frage, ob sich nicht der Anteil, den beide
Weltreligionen an der Bildung von Muhammeds Gedankenwelt
zweifellos gehabt haben, deutlicher, als bisher vielfach geschehen,
scheiden Hesse. So habe ich denn mein Hauptaugenmerk auf
die Stücke der Lehre Muhammeds gerichtet, bei denen das
Problem lautet : jüdischer Einfluss oder christlicher Einfluss ?

Die einzige primäre Quelle, die dieser Arbeit zugrunde gelegt
wurde, ist — wie schon die Fassung des Themas andeutet —
der Qoran. Handlungen und Aussprüche Muhammeds, die bloss
die Tradition berichtet, sind nur ganz gelegentlich beigezogen.

Die Arbeit lag im Juli 1920 der philosophischen Fakultät
der Universität Tübingen (Referent : Prof. Dr. C. F. Seybold) als
Doktor-Dissertation vor. Die Drucklegung hat sich erst jetzt, dank
der Unterstützung der genannten Fakultät, ermöglichen lassen.

Herr Prof. Dr. E. Littmann in Tübingen hatte die Freundlich-
keit, die erste Korrektur mitzulesen ; dafür spreche ich ihm an
dieser Stelle meinen herzlichsten Dank aus.

Tübingen, 26. Mai 1922. W.Rudolph.

Table des matières

Quellennachweis VI

Abkürzungen VIII

1. Kapitel : Judentum und Christentum in Arabien vor dem Auftreten Muhammeds.

A. Ausbreitung 1

1. Judentum

2. Christentum 2

3. Einflusssphäre jüdisch-christlicher Ideen 3

B. Keligiöser Stand 5

1. Juden 5

2. Christen 6

3. Heilige Schriften bei Juden und Christen ? 7

2. Kapitel : Wie ist die Übernahme jüdischer und christlicher

Stoffe durch Muhammed zu denken ?

A. nur der mündliche Weg ist denkbar 9

1. Muhammeds Kenntnis vom Wortlaut der heil. Schriften . 9

2. Muhammeds Selbstzeugnis im Qoran 20

B. Einwände gegen A 21

C. Muhammeds Lehrer 23

3. Kapitel : Was hat Muhammed aus dem Judentum und Christentum übernommen ?

A. Vorbemerkungen 25

1. Einflus8 des Heidentums ? 25

2. Verhältnis von Judentum und Christentum zueinander . . 27

B. Einzel nachweis von Muhammeds Abhängigkeit 28

1. eschatologische Vorstellungen 28

a) Auferstehung 80

b) Weltgericht 31

c) Paradies 32

dj Hölle 34

2. Vermittlung der Offenbarung 36

a) Visionen : Anlehnung an Mose ? 36

b) Herabsteigen des himmlischen Buchs 37

c) furqän 39

d) die ’amr-rüb-Vorstellung 4:0

e) Gabriel 42

3. Prophetie • 43

a) Muhamineds Auftreten : Einfluss des christlichen Missions -

befehls ? ± 3

b) die prophetischen Vorgänger Muharameds 45

aa) alttestamentliche 45

besonders Abraham 47

bb) heidnische 49

cc) neutestamentliche 50

c) Mubamraeds abschliessende Prophetie. Das Bekenntnis 51

4. Dekalog 52

5. Kultisch-Rituelles 56

a) Gebet 56

b) Fasten 59

c) Almosen 60

d) Speisegesetze. Wein 61

4. Kapitel : Hat das Christentum den entscheidenden Anstoss

zu Muhammeds Auftreten gegeben ?

A. was folgt aus dem dritten Kapitel ? 62

B. Der Name Jesu 64

C. argumenta e silentio 67

D. Sabier. Hanife 68

5. Kapitel : Grimmes südarabische These 71


6. Kapitel : Was wusste Muhammed von Jesus ?

A. Jesu Leben ’6

B. Jesu Person °^

1. der ausgezeichnete Prophet 84

2. Gottessohnschaft 85

3. Trinität 86

4. Jesus und Muhammed 87

Schluss 89

Nachträge 9 -

Voir en ligne : Lire l’ouvrage dans son intégralité (éd. 1922)

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